Melatonin
Melatonin, für ein langes Leben und zur Unterstützung eines gesunden Schlafes.
Melatonin ist ein Hormon, das zyklisch von der Zirbeldrüse (Epiphyse, Corpus pineale), tief im Zentralbereich des Gehirns produziert wird. Durch die Netzhaut gelangt das Steuersignal zunächst ins Zwischenhirn (Hypothalamus) und wird erst von dort an die Zirbeldrüse weitergeleitet. Sobald die Intensität des Umgebungslichtes einen bestimmten Schwellenwert unterschreitet, beginnt die Zirbeldrüse, Melatonin auszuschütten. Dabei fungiert der suprachiasmatische Kern - eine traubenförmige Anordnung von Nervenzellen im Hypothalamus - sozusagen als "Zeitgeber". Da Melatonin nur während Dunkelperioden produziert und ausgeschüttet wird, bestimmt die Tageslänge, beziehungsweise die Leuchtdauer künstlicher Beleuchtung, seinen Blutwert. Dieser wiederum beeinflusst den Schlaf-Wach-Rhythmus oder den zirkadischen Rhythmus. Darunter versteht man die Gesamtheit aller zyklischen Abläufe im Organismus während eines 24-Stunden Tages. Im Alter von 45 Jahren lässt die Funktion der Zirbeldrüse drastisch nach und die Melatoninproduktion sinkt um bis zu fünfzig Prozent ihres Normalwertes. Mit zunehmendem Alter sinkt die Melatoninproduktion weiter und erreicht im Alter zwischen siebzig und achtzig Jahren Tiefstwerte, die meist nicht einmal mehr gemessen werden können.
Die Einnahme von Melatonin kurz vor dem Schlafengehen kann die Einschlafzeit verkürzen und einen tiefen und erholsamen Schlaf gewährleisten. Ausserdem trägt es dazu bei, gesunde und erholsame Schlafmuster wiederherzustellen, ohne dabei eine Abhängigkeit oder Gewöhnung, wie herkömmliche Schlafmittel, herbeizuführen.
Weltweite Forschungen zeigt die positive Wirkung von Melatonin auf den Organismus:
• Melatonin fördert die Funktion des Immunsystems durch Beeinflussung der Thymusdrüse,
• Melatonin hebt die geistige Regsamkeit und das allgemeine emotionale Befinden
• Melatonin hilft dem Organismus besser mit physischem und psychischem Stress fertig zu werden.
Melatonin ist eine einfache Aminosäure und ist nicht toxisch (nicht giftig). sie wird aus den Zirbeldrüsenausscheidungen Tryptophan, einer Aminosäure, und Serotonin, einem "Botenstoff" oder Neurotransmitter, synthetisiert.
Serotonin ist nicht nur einer der Ausgangsstoffe für die Melatoninproduktion, sondern darüber hinaus verantwortlich für eine Vielfalt von Körperaktivitäten, wie Schlaf, störungsfreie Muskelkontraktion und fehlerlose Blutplättchenfunktion. Eine Überproduktion von Serotonin (und ein Mangel an Melatonin) ist für Depressionen und Gemütsstörungen verantwortlich. Bestimmte in der Psychiatrie angewendete Medikamente, sogenannte "Serotoninhemmer" senken den Serotoninspiegel und regen die Melatoninproduktion an.
Die heutigen, aufschlussreichen Erkenntnisse über die Bedeutung der Zirbeldrüse und ihres "Wunderhormons" Melatonin sind den beiden Wissenschaftern Pierpaoli und Regelson, sowie zahlreichen Kollegen aus aller Welt sind zu verdanken. Während mehr als drei Jahrzehnten intensiver Forschungen auf dem Gebiet des Alterns gelangten die Forscher zur Erkenntnis, dass es sich bei der Zirbeldrüse und dem Melatonin um den "Regler aller Regler" handelt.
Bisher wurden weder in den USA noch in einem anderen Land nenneswerte Nebenwirkungen registriert. Melatonin wird in den USA von der FDA (Food and Drug Administration) als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft und ist rezeptfrei in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern erhältlich.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.siniq.com/melatonin/index.htm
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