Die Wirkung von DHEA

In zahlreichen Versuchen wurde festgestellt, dass DHEA einen wirksamen Schutz gegen Herz-Kreislaufprobleme darstellt, da es den Cholesterinspiegel senkt und die Gerinnungsfähigkeit des Blutes positiv beeinflusst. Weitere Untersuchungen haben ausserdem ergeben, dass DHEA das Gedächtnis merklich verbessert, das Immunsystem leistungsfähiger macht, den Knochenabbau im Alter verhindert und den Organismus sogar vor Diabetes und Autoimmunkrankheiten schützen kann. Es hat sich auch gezeigt, dass DHEA Erschöpfungszustände und Depressionen wirksam bekämpft und dass es starke Gefühle des Wohlbefindens und neuer Lebenskraft vermittelt. Es lindert merklich die gefürchteten postmenopausalen Beschwerden, unterstützt den Abbau von Körperfett, steigert die Östrogen- und Testosteronproduktion, sowie die Libido. So ist es nicht verwunderlich, dass Wissenschafter in aller Welt dieses bislang etwas vernachlässigte Hormon mit neuem Respekt und grosser Hoffnung betrachten.

Versuche in den USA haben gezeigt, dass sogar nach bereits eingesetzter Osteoporose der Knochenabbau mit einer 14-tägiger DHEA-Substitution (200mg tägl.) um bis zu 40% gesenkt werden kann. Niedrigen DHEA-Werte aufgrund von beruflichem, familiärem oder psycho-sozialem Dauerstress können auch bei jüngere Menschen mit der Einnahme von DHEA wieder normalisiert werden.

Die neuesten Ergebnisse der Altersforschung, zum Teil basierend auf den Erkenntnissen der Wissenschafter W. Pierpaoli, W. Regelson, N. Shealy, u.a., haben gezeigt, dass DHEA auch starke anti-oxydante Eigenschaften hat. Dies ist besonders im Hinblick darauf wichtig, dass nahezu alle Ursachen für Krankheit und Alterung auf die degenerative Wirkung der sogenannten "Freien Radikale" auf die Zellen unseres Organismus zurückgeführt werden können.

DHEA kann ab dem 30. Lebensjahr eingenommen werden. Die Substitution von DHEA in kombinierter Einnahme mit Melatonin kann Altersbeschwerden wirksam vorbeugen uns somit viele Probleme lösen.

Die DHEA-Produktion nimmt wie beim Melatonin nach dem 30. Altersjahr dramatisch ab. Bei Frauen führt das zur allmählichen Einstellung der Östrogenproduktion, bei Männern zur allmählichen Einstellung der Testosteronproduktion. Die Wechseljahre setzten ein. Da weniger DHEA gebildet wird, entsteht auch ein höherer Cholesterinspiegel mit allen damit verbundenen Folgen und Risiken. Auch die Stressbelastbarkeit nimmt mit abnehmender DHEA-Produktion sprunghaft ab. Dabei gilt die Regel, dass Stressfaktoren immer akkumulativ wirksam werden und damit auch der "Verbrauch" an DHEA nicht linear, sondern in einer geometrischen Kurve ansteigt.